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Tieftauchen

Wissensportal

Wer tiefer in die Materie, die uns bewegt, einsteigen möchte, kann hier nachlesen. 

Wir teilen unsere Inspirations- und Informationsquellen, verlinken Orte und Veranstaltungen und teilen unseren Blickwinkel zum Thema Kulturschutz in Überlingen und der Region. 

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Das Kramerareal !!!
Ein zukünftiges Kulturschutzgebiet ???

Das Kramerareal - Seit die Fertigung von Baggern auf dem Kramerareal 2006 eingestellt wurde, steht das Gelände, die größte zentrale Immobile Überlingens, weitestgehend still. Aktuell verhandeln Eigentümer und die Stadt ihre Ambitionen auf dem ehemaligen Werksgelände eine große Wohnsiedlung zu realisieren. 

Viele Bürger und Verantwortungsträger Überlingens eint indessen der Wille auf einem Teil des Quartiers kulturell-gewerbliche Mischnutzung anzusiedeln. Es besteht bislang jedoch ein Vakuum an AkteurInnen und Konzepten die sich der kulturellen und gemeinwohlorientierten Aspekte des zukünftigen Stadtviertels annehmen. 

Daher haben wir den Verein “Überlinger Kulturschutzgebiet e.V.” gegründet um gemeinsam mit allen interessierten Menschen die einmalige Chance zu ergreifen mitzugestalten, welche Wirkung das Quartier zukünftig in Überlingen und der Region entfaltet.

Der Möglichkeitsraum...Ausstellungsfläche...CoWorking Space...Kulturcafé...Gemeinschaftswerkstatt...Probe & Aufführungsfläche...
 

Fotos: Ilja Mess 

Wir sehen historisch einmalige Chancen, dass in Überlingen ein solcher Ort entstehen kann weil:

Die Stadt bekommt große Flächen Durch die Umwandlung des Kramerareals von Gewerbegebiet in Wohngebiet erfolgt eine immense Wertsteigerung. Da es die Stadt ist welche entscheidet, auf welchen Grundstücken gewohnt und wo gearbeitet wird, kann sie stark verhandeln, um von der Wertsteigerung auch zu profitieren. Es ist Usus, dass die Stadt Flächenanteile der umgewandelten Immobilie erhält. Das Kramerareal hat 56 000 qm. Man munkelt, die Stadt verhandelt darauf, 30% dieser enormen Fläche für gemeinwohlorientierte Nutzung zu erhalten. =16 800 m2 !

Im neuen Quartier müssen per Gesetz Flächen für kulturelle Nutzung vergeben werden. Kulturelle Nutzung ist ein dehnbarer Begriff. Ein Fußballplatz ist auch eine Kulturstätte… Seit Herbst 2021 setzen wir uns dafür ein, dass auf dem Kramerareal Flächen mit einer kleinteiligen Mischnutzung von Kultur, Gewerbe und Coworking entstehen. In der aktuellen Phase geht es darum, Menschen welche einen solchen Ort brauchen und die Art Ihrer Arbeit sichtbar zu machen. Denn erst wenn der große Bedarf und der unwiderstehliche Flavour eines solchen Zukunftsortes sichtbar werden, sehen sich die Entscheidungsträger*innen in der Pflicht unser Vorhaben zu unterstützen.

Wir haben Unterstützung Viele Entscheidungsträger*innen wollen die Kramerhalle für kulturelle Nutzung erhalten. Die alte Kramerhalle ist charmant und das letzte Zeugnis der frühen Industrialisierung in Überlingen. Viele möchten diese Perle im Zentrum des zukünftigen Wohnquartiers nicht abreißen. Viele von Ihnen sehen die Halle für Kultur, oder sogar für eine Mischnutzung nach unserer Vision prädestiniert.

Im Trend der Zeit Es brodelt im Land. An vielen Orten entstehen Projekte dieser Art wobeiunsere Lebens- und Arbeitsverhältnisse neu verhandelt werden. Ob es das Neuwerk in Konstanz ist, die Wagenhallen in Stuttgart oder die Kunsthalle in Kleinschönach - Orte für kleinteilige Mischnutzung in Selbstverwaltung sind schnell nach ihrem Entstehen weit über ihre Kapazitäten nachgefragt. Ihre Attraktivität verdanken sie dem inspirierenden und motivierenden Esprit, der zwischen Menschen entsteht, die mit der Schaffung eines Zukunftsortes zugleich einen Entwicklungsschritt ihrer Professionalisierung tun wollen. Entwicklungsabteilungen der Tech Branche versuchen in Ihren creative hubs diese Dynamik zu kopieren um Ihren Angestellten Kreativität und Motivation abzuringen. In der Überlinger Region gibt es, dieser Tatsache ungeachtet, bis heute keinen Technologiepark, kein Gründer- oder Innovationszentrum und keine Kulturproduktionsstätte! Indem wir der Stadt zeigen, wer, und welche Arbeitsfelder von einem solchen Ort abhängig sind, geben wir den Entscheidungsträger*innen eine Steilvorlage, die Stadtrendite eines Kulturschutzgebiets auf Ihre politische Agenda zu schreiben. Durch unsere Initiative kann in der Kramerhalle ein Ort entstehen wie wir ihn brauchen und uns wünschen. Jede Stimme, jedes Gesicht, jede Initiative wirkt und entscheidet darüber, welches Gewicht einem solchen Ort in der Planung des neuen Stadtviertels gegeben werden muss.

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